Aufgaben:
- Beratung und Unterstützung des Vorstands bei grundlegenden und übergreifenden Fragestellungen
- Erarbeitung von Vorschlägen, die als Grundlage zur Entscheidungsfindung dienen
-
regelmäßiger Austausch mit führenden Wissenschaftlern
- Information und Einbringung der neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse
Mitglieder:
PD Dr. Kristina Moll, Vorsitzende wissenschaftlicher Beirat
Mehr Info
PD Dr. Kristina Moll ist Psychologin und arbeitet seit 2013 in der Forschungsabteilung der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Ludwig-Maximilians Universität München. Vor ihrem Studium der Psychologie hat Frau Moll mehrere Jahre als Ergotherapeutin in einer Kinderklinik gearbeitet. Zudem hat sie eine Ausbildung als Akademische Lese-Rechtschreibtherapeutin an der Universität Salzburg absolviert. Sie unterrichtet seit 2008 regelmäßig bei BVL-zertifizierten Ausbildungslehrgängen zur Therapie von Lernstörungen.
Neben ihrer Lehrtätigkeit und der praktischen Arbeit mit Kindern mit Entwicklungsstörungen (v.a. Lernstörungen und Aufmerksamkeitsstörungen) und deren Familien, arbeitet Frau Moll insbesondere in der Forschung. Hier beschäftigt sie sich mit der Untersuchung typischer und atypischer Lese-, Rechtschreib- und Rechenentwicklung und der Erfassung neuro-kognitiver Ursachen von Lernstörungen. Dabei spielen auch sprachvergleichende Studien eine Rolle, um besser zu verstehen, inwieweit die Orthografie, die die Kinder erlernen, einen Einfluss auf die Lese- und Rechtschreibentwicklung hat. Außerdem arbeitet Frau Moll derzeit in Projekten zur Entwicklung eines umfangreichen computerisierten Lese- und Rechtschreib- Förderprogrammes mit.
Zu Frau Molls wissenschaftlichem Spezialgebiet gehört v.a. die Erforschung isolierter und kombinierter Lernstörungen. In einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem österreichischen Wissenschaftsfond (FWF) geförderten Kooperationsprojekt mit der Universität Graz untersucht Frau Moll beispielsweise, warum Probleme im Lesen und Probleme im Rechtschreiben auch unabhängig voneinander auftreten können und wie sich Kinder mit isolierten Problemen von Kindern mit kombinierten Problemen unterscheiden. Zudem beschäftigt sich Frau Moll mit der Frage der Komorbidität von Lernstörungen, d.h. warum Probleme im Schriftspracherwerb (Lesen und/oder Rechtschreiben) überzufällig häufig gemeinsam mit Rechenproblemen auftreten.
Frau Moll hat zum Thema Lernstörungen Buchkapitel, Testverfahren und eine Vielzahl wissenschaftlicher Fachartikel veröffentlicht. Ein Publikationsverzeichnis findet sich auf der Homepage der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie unter:
https://www.kjp.med.uni-muenchen.de/klinik/mitarb_hp.php?mid=347
Berufliche Laufbahn
Verantwortungsbereich im BVL:
Neben ihrer Lehrtätigkeit und der praktischen Arbeit mit Kindern mit Entwicklungsstörungen (v.a. Lernstörungen und Aufmerksamkeitsstörungen) und deren Familien, arbeitet Frau Moll insbesondere in der Forschung. Hier beschäftigt sie sich mit der Untersuchung typischer und atypischer Lese-, Rechtschreib- und Rechenentwicklung und der Erfassung neuro-kognitiver Ursachen von Lernstörungen. Dabei spielen auch sprachvergleichende Studien eine Rolle, um besser zu verstehen, inwieweit die Orthografie, die die Kinder erlernen, einen Einfluss auf die Lese- und Rechtschreibentwicklung hat. Außerdem arbeitet Frau Moll derzeit in Projekten zur Entwicklung eines umfangreichen computerisierten Lese- und Rechtschreib- Förderprogrammes mit.
Zu Frau Molls wissenschaftlichem Spezialgebiet gehört v.a. die Erforschung isolierter und kombinierter Lernstörungen. In einem von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem österreichischen Wissenschaftsfond (FWF) geförderten Kooperationsprojekt mit der Universität Graz untersucht Frau Moll beispielsweise, warum Probleme im Lesen und Probleme im Rechtschreiben auch unabhängig voneinander auftreten können und wie sich Kinder mit isolierten Problemen von Kindern mit kombinierten Problemen unterscheiden. Zudem beschäftigt sich Frau Moll mit der Frage der Komorbidität von Lernstörungen, d.h. warum Probleme im Schriftspracherwerb (Lesen und/oder Rechtschreiben) überzufällig häufig gemeinsam mit Rechenproblemen auftreten.
Frau Moll hat zum Thema Lernstörungen Buchkapitel, Testverfahren und eine Vielzahl wissenschaftlicher Fachartikel veröffentlicht. Ein Publikationsverzeichnis findet sich auf der Homepage der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie unter:
https://www.kjp.med.uni-muenchen.de/klinik/mitarb_hp.php?mid=347
Berufliche Laufbahn
- 1989 – 1999: Ergotherapie-Ausbildung in Ludwigshafen und Arbeit als Ergotherapeutin in der Kinderklinik Aschau im Chiemgau
- 1999 – 2004: Studium der Psychologie an der Universität Salzburg
- 2004 – 2006: Universitätslehrgang zur Akademischen Lese-Rechtschreibtherapeutin an der Universität Salzburg und Arbeit als Psychologin in der Neuropädiatrie (Schön-Kliniken Vogtareuth)
- 2006 – 2009: Doktoratsstudium an der Universität Salzburg
- 2009 – 2012: Postdoktorandin an der Universität York, UK
- 2013: Universitätsassistentin mit Doktorat an der Universität Graz
- Seit 2013: Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie der Ludwig-Maximilians Universität München
- 2017: Habilitation im Fach Psychologie an der Universität Graz
Verantwortungsbereich im BVL:
- Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirates des BVL
- Bundesbeauftragte für Kongresse und Tagungen des BVL
Prof. Dr. Markus Nöthen, Mitglied
Mehr Info
- Studium der Humanmedizin und Promotion in Würzburg
- Habilitation an der Universität Bonn (1996)
- Leitung des Zentrums für Medizinische Genetik der Universität Antwerpen (2001-2004)
- Professor für Genetische Medizin an der Universität Bonn (seit 2004)
- Leiter der Abteilung für Genomik am Forschungszentrum Life & Brain, Bonn (seit 2004)
- Direktor des Instituts für Humangenetik der Universität Bonn (seit 2008)
Seit über 20 Jahren Forschung zu den molekularen Ursachen der Lese-Rechtschreibstörung
Dr. Petra Küspert, Mitglied
Mehr Info
Studium der Psychologie mit den Schwerpunkten Klinische Psychologie, Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie an der Universität Würzburg. Anschließend langjährige Forschungstätigkeit zu den Bedingungsfaktoren des Schulerfolgs, Prävention von Lese-Rechtschreibstörung (Legasthenie) und zum Aufbau mathematischer Kompetenz. Entwicklung von Förderprogrammen für den Vor- und Grundschulbereich, Lesetest, Mathematiktest, Lernsoftware und Grundschul-Förderprogramm zur Rechtschreibung.
Frau Dr. Küspert ist zertifizierte Dyslexie- und Dyskalkulietherapeutin (BVL), Lehrbeauftragte an den Universitäten Würzburg und Chemnitz und führt laufend Fortbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte, Erzieherinnen und Kinderärzte durch.
Frau Dr. Küspert ist zertifizierte Dyslexie- und Dyskalkulietherapeutin (BVL), Lehrbeauftragte an den Universitäten Würzburg und Chemnitz und führt laufend Fortbildungsveranstaltungen für Lehrkräfte, Erzieherinnen und Kinderärzte durch.