Informationen
für Presse & Medien

Alles Wichtige für Ihre Pressearbeit: aktuelle Pressemitteilungen, Informations- und Bildmaterial, Presseerklärungen unseres Bundesverbandes und der Kontakt zur Pressestelle.

Herzlichen Dank für Ihr Interesse am Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V.!

Die intensive Öffentlichkeitsarbeit betrachten wir als zentrale Aufgabe, um das gesellschaftliche Bewusstsein und die Akzeptanz für die Schwierigkeiten zu schärfen, mit denen Menschen mit Legasthenie und Dyskalkulie täglich kämpfen müssen. Je mehr die Presse und die Medien über die Thematik berichten, umso mehr wird die öffentliche Akzeptanz gestärkt und Chancengerechtigkeit im Alltag dieser Menschen ermöglicht. Helfen Sie uns dabei!

Unterstützen Sie uns mit Ihrem Beitrag!

Wir freuen uns sehr über jede Veröffentlichung durch Presse und Medien. Jeder Beitrag unterstützt unsere Arbeit für Menschen mit Legasthenie und Dyskalkulie. Nachfolgend finden Sie aktuelle Pressemeldungen, Hintergrundinformationen zum BVL, Dokumente und Fotos zum Download.

Darüber hinaus ist Ihnen unsere Beauftragte für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Annette Höinghaus, jederzeit bei weiteren Fragen und Wünschen behilflich. Neben umfangreichen Informationen zur Lese-Rechtschreibstörung und Rechenstörung stellt Sie Ihnen gerne auch BVL-Filmmaterial und Fotos zur Verfügung.

Pressemitteilungen

Pressefach für Journalisten

Pressekontakt

Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. (BVL)

  • Ansprechpartner: Annette Höinghaus
  • Telefon: +49 (0) 4193 96 56 04
  • Fax: +49 (0) 4193 96 93 04

Postanschrift

Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. (BVL)
c/o EZB
Postfach 201338
D-53143 Bonn

Hintergrundinformation BVL

Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. vertritt seit über 45 Jahren die Interessen von Menschen mit Legasthenie und Dyskalkulie sowie deren Eltern. Ferner ist er Ansprechpartner für Fachleute, die sich in Theorie und Praxis mit Lese-Rechtschreibstörung und/oder Rechenstörung befassen (Pädagog*innen, Psycholog*innen, Ärzt*innen, Wisschenschaftler*innen, Therapeut*innen und im sozialen Bereich Tätige).

Durch seine Arbeit trägt der Bundesverband dazu bei, in allen Bundesländern gesetzliche Grundlagen sowie wissenschaftliche und praktische Hilfestellungen zu schaffen und zu verbessern. Er unterstützt Eltern von Kindern mit Legasthenie und Dyskalkulie durch persönliche Beratung, Informationsschriften sowie Literaturempfehlungen und hilft ihnen, die Schwierigkeiten Ihres Kindes beim Lesen, Schreiben und Rechnen besser verstehen zu lernen.

Der BVL fördert die Forschung sowie den wissenschaftlichen Dialog unter Fachleuten aller beteiligten Disziplinen anhand von wissenschaftlichen Kongressen und Veröffentlichungen. Durch Bereitstellung von Informationen und der Zusammenarbeit mit Presse und Medien schafft der Bundesverband darüber hinaus öffentliches Bewusstsein für die Problematik von Menschen mit Legasthenie und Dyskalkulie.

Weitere Infos zum Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. finden Sie in der unter Bundesverband sowie in unserem BVL-Flyer.

Bildmaterial zur freien Nutzung

Informationen folgen

Informationen zu Legasthenie

Legasthenie bzw. Lese-Rechtschreibstörung bezeichnet gravierende Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und/oder Schreibens.

Wenn Kinder Lesen und Schreiben lernen, ist die Schrift für sie am Anfang ein unverständlicher „Code“, bestehend aus vielen unbekannten Symbolen. Schritt für Schritt wird dieser Code im ersten Schuljahr entziffert und verinnerlicht. Eine Legasthenie erschwert diesen Lernprozess deutlich, denn der Code kann nicht in der üblichen Art und Weise entziffert werden. Umgekehrt fällt es schwer, ein gesprochenes Wort in diesen „Code“ zu übersetzen.

Laut dem internationalen Klassifikationsschema ICD-10 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) liegt eine „umschriebene Lese-Rechtschreibstörung“ (LRS) vor, wenn anhaltende und eindeutige Schwächen im Bereich der Lese- und Rechtschreibung NICHT auf folgende Kriterien zurückgeführt werden können: Entwicklungsalter, unterdurchschnittliche Intelligenz, fehlende Beschulung, psychische Erkrankung, Hirnschädigung.

Weitere, ausführliche Infos finden Sie unter Legasthenie.

Informationen zu Dyskalkulie

Die Begriffe Dyskalkulie und Rechenstörung sind gleichbedeutend. Sie beschreiben ausgeprägte Schwierigkeiten beim Erlernen des Rechnens.

Bereits Säuglinge können unterscheiden, ob eine bestimmte Menge groß oder klein ist, weshalb angenommen wird, dass ein gewisses Mengenverständnis angeboren ist. Im Kindergartenalter entwickeln Kinder dann ein erstes Verständnis für Zahlen und Mengen, die sogenannten Basiskompetenzen. Diese Basiskompetenzen werden im ersten Schuljahr weiter ausgebaut. In aufeinander aufbauenden Lernschritten erlernen die Kinder die Grundrechenarten und verinnerlichen die Grundlagen mathematischer Logik.

Dyskalkulie erschwert den Lernprozess der Kinder erheblich. Meist fehlt das nötige Mengenverständnis und die Zählfertigkeiten, welche für das Erlernen der Grundrechenarten notwendig sind. Zahlen werden oft nur als reines Symbol verstanden, nicht als Mengenangabe. Damit fehlen den Kindern wichtige Grundlagen, um die Lernschritte in der Mathematik zu verinnerlichen.

Laut dem internationalen Klassifikationsschema ICD-10 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird eine Rechenstörung wie folgt definiert: „Diese Störung bezeichnet eine Beeinträchtigung der Rechenfertigkeiten, die nicht allein durch eine allgemeine Intelligenzminderung oder eine unangemessene Beschulung erklärbar ist.“ Das Hauptdefizit von Dyskalkulie ist somit also die mangelnde Beherrschung grundlegender Rechenfertigkeiten wie Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division.

Weitere, ausführliche Infos finden Sie unter Dyskalkulie.

 

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