Presse
& Öffentlichkeitsarbeit

Die intensive Öffentlichkeitsarbeit des BVL ist eine zentrale Aufgabe, um das gesellschaftliche Bewusstsein und die Akzeptanz für die Probleme bei Legasthenie und Dyskalkulie zu erhöhen. 

Je mehr die Presse über die Thematik berichtet und die öffentliche Akzeptanz gestärkt wird, desto eher wird ein chancengerechter Lebensalltag der Betroffenen möglich.

Deswegen freuen wir uns über Veröffentlichungen durch die Presse in zahlreichen Medien und möchten Ihnen als Journalisten gute und vielfältige Informationen bieten. Sprechen Sie jederzeit unsere Beauftragte für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Frau Höinghaus an. Sie stellt Ihnen gerne auch BVL-Filmmaterial und Fotos zur Verfügung.

Pressemitteilungen

Pressefach für Journalisten

Pressekontakt

Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. (BVL)

  • Ansprechpartner: Annette Höinghaus
  • Telefon: +49 (0) 4193 96 56 04
  • Fax: +49 (0) 4193 96 93 04

Postanschrift

Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. (BVL)
c/o EZB
Postfach 201338
D-53143 Bonn

Hintergrundinformation BVL

Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. besteht seit über 45 Jahren und ist eine Interessenvertretung von Menschen mit Legasthenie und Dyskalkulie und deren Eltern sowie von Fachleuten (Pädagogen, Psychologen, Ärzten, Wissenschaftlern, Therapeuten und im sozialen Bereich Tätigen), die sich in Theorie und Praxis mit der Legasthenie und Dyskalkulie auseinandersetzen. Er trägt dazu bei, dass gesetzliche Grundlagen und wissenschaftliche sowie praktische Möglichkeiten der Hilfe in allen Bundesländern geschaffen und verbessert werden. Durch persönliche Beratung, Informationsschriften und Hinweise auf geeignete Literatur sollen die Eltern die Schwierigkeiten ihrer Kinder beim Lesen, Schreiben und Rechnen besser verstehen lernen.

Der BVL fördert durch wissenschaftliche Kongresse und Veröffentlichungen die Forschung und den wissenschaftlichen Dialog unter Fachleuten aller beteiligten Disziplinen. Durch Informationen und Zusammenarbeit mit den Medien macht der BVL die Probleme von Menschen mit Legasthenie und Dyskalkulie bekannt.

BVL-Flyer

Weitere Informationen zum Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. finden Sie in der Rubrik Bundesverband.

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Informationen folgen

Informationen Legasthenie und Dyskalkulie

Legasthenie

Legasthenie bezeichnet gravierende Schwierigkeiten beim Lernen des Lesens und/oder Schreibens.

Wenn Kinder Lesen und Schreiben lernen, ist die Schrift anfangs ein unbekannter "Code" mit unbekannten Symbolen. Diesen Code entziffern und verinnerlichen sie Schritt für Schritt in den ersten Schuljahren. Legasthenie, bzw. Lese- und Rechtschreibstörung, erschwert diesen Lernprozess deutlich: Der Code kann nicht in der üblichen Art und Geschwindigkeit entziffert werden. Umgekehrt fällt es schwer, ein gesprochenes Wort in den „Code“ zu übersetzen.

Eine "umschriebene Lese- und Rechtschreibstörung" (LRS) wird nach dem internationalen Klassifikationsschema ICD-10 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) diagnostiziert, wenn folgende Kriterien erfüllt sind: Anhaltende und eindeutige Schwächen im Bereich der Lese- und Rechtschreibung, die nicht auf das Entwicklungsalter, eine unterdurchschnittliche Intelligenz, fehlende Beschulung, psychische Erkrankungen oder Hirnschädigungen zurückzuführen sind.

Dyskalkulie

Der Begriff Dyskalkulie beschreibt ausgeprägte Schwierigkeiten beim Erlernen des Rechnens. Der Begriff Rechenstörung ist gleichbedeutend mit dem der Dyskalkulie.

Schon Säuglinge können große und kleine Mengen unterscheiden, weshalb angenommen wird, dass es ein angeborenes Mengenverständnis gibt. Im Kindergartenalter entwickelt sich dann ein Vorläuferwissen über die Bedeutung von Zahlen und Mengen, die so genannten Basiskompetenzen. Diese Basiskompetenzen erweitern Kinder in den ersten Schuljahren – sie erlernen die Grundrechenarten und verinnerlichen die Grundlagen mathematischer Logik. Die Lernschritte bauen dabei aufeinander auf.

Dyskalkulie erschwert diesen Lernprozess erheblich: Den betroffenen Kindern fehlen meist das nötige Mengenverständnis und die Zählfertigkeiten, um die Grundrechenarten erlernen zu können. Sie verstehen Zahlen oft als reine Symbole, nicht als Mengenangaben. Damit fehlen ihnen wichtige Grundlagen, um Lernschritte in der Mathematik zu verinnerlichen. Kinder und Erwachsene mit Rechenstörung zeigen jedoch sehr unterschiedliche Leistungsprofile und verschiedene Kombinationen von Symptomen.

Unserer Homepage können Sie weitere Informationen zu Legasthenie und Dyskalkulie entnehmen. Bei Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

 

 

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