I Wonder - Neuer Kurzfilm zum Thema Legasthenie

„I Wonder“ ist der Titel eines Kurz-Filmes, für den Olivia Nigl, Studentin der Hochschule Mainz, nicht nur das Drehbuch geschrieben, sondern den sie im Rahmen ihrer Bachelor-Arbeit auch umgesetzt hat. Der BVL hat dieses Filmprojekt mit unterstützt.
Der Film „I Wonder“ greift die emotionale Seite der Teilleistungsstörung auf und schafft durch eine starke Hauptfigur, für Betroffene als auch für nicht Betroffene, einen gefühlvollen Bezug zum Thema.
In dem Film werden, so die Produzenten, nicht nur die tragischen und schmerzhaften Erfahrungen einer jungen Frau mit Legasthenie angesprochen, sondern auch Humor, Lebensfreude und Zukunftsperspektiven. Dadurch sollen die Zuschauer eingeladen werden, sich mit dem Thema Legasthenie auseinanderzusetzen.

Mit Ihrem Kurzfilm verbindet Olivia Nigl die Hoffnung, dass sich nicht nur Menschen mit Legasthenie angesprochen fühlen, sondern das Thema insgesamt mehr Aufmerksamkeit gewinnt. „Mein größter Wunsch ist, dass es auch Veränderungen im Schulsystem vorantreibt: Ich wünsche mir, dass Stärken gefördert werden, Individuen wertgeschätzt werden und Lesen und Schreiben nicht als Benchmark für Intelligenz gesehen werden. Es soll möglich gemacht werden, dass es erkannt und Kinder gefördert werden. Das ist ein Riesenwunsch.“, so Olivia Nigl. Den vollständigen Text des Interviews können Sie in unserer Mitgliederzeitschrift LEDY, Ausgabe 01.2019, nachlesen.

Der Film wurde in den Wettbewerb „grenzenlos“ des Fernsehsenders ARTE aufgenommen. Stimmen auch Sie für diesen Film (zur Abstimmung).

Konzeption, Regie und Schnitt: Olivia Nigl
Produktion: Kim Müller
Koproduktion: Spektrumfilm, Jan Czmok
DOP: Leander Xaver Kupferer
Kindercast: Jugendschauspielschule Scaramouche Academy, Corinna Van Eijk
Marie im Alter von 25 Jahren: Vivien König
Marie im Alter von 14 Jahren: Maira Helene Kellers
Marie im Alter von 7 Jahren: Maxi Sophie Scheler
Ein Bachelorabschluss-Projekt an der Hochschule Mainz im Studiengang Kommunikationsdesign, betreut durch Professorin Katja Davar und Professor Olaf Hirschberg.

Fotografie: Phillip Pecherski, Josh Jadelhofer