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Die Dyskalkulie stellt alle Beteiligten vor eine umfassende Problematik. Es ist vorrangig die Aufgabe der Schule, den Kindern das Rechnen beizubringen. Leider sind die Lehrer in ihrer Aus- und Fortbildung nicht ausreichend darauf vorbereitet, eine Entwicklungsstörung schulischer Fertigkeiten (hier: Dyskalkulie) frühzeitig zu erkennen. Werden Kinder beim häuslichen Üben (welches sich quälend und wenig zufrieden stellend gestaltet) auffällig, sind Eltern zunächst ratlos. Die Rücksprache mit dem zuständigen Lehrer führt zumeist dazu, dass Eltern, die ihre Beobachtungen und die damit verbundenen Sorgen schildern, eher vertröstet werden. Eltern sind häufig nur allzu gerne bereit, diesen Trost anzunehmen, denn eigentlich hoffen sie zunächst, dass das, was die Lehrer ihnen mitteilen, eintrifft: .... Wenn man nur lange genug abwartet, "wird die Rechenstörung schon verschwinden" – "es hat halt nicht jedes Kind eine Begabung für Mathematik". Leider wird diese Hoffnung sich nicht bewahrheiten. Eine Rechenstörung wächst sich nicht aus oder verschwindet irgendwann von selbst. Eltern sollten sich nicht vertrösten lassen, sondern sich (und damit auch allen anderen Beteiligten) Klarheit verschaffen. Diese Klarheit kann nur eine genaue Diagnose der Störung bringen. Eltern können sich zunächst – nach Abstimmung mit der Schule – an das örtliche Jugendamt wenden. Auf Anfrage nennt man dort wohnortnahe, neutrale Gutachter für eine Testung auf Dyskalkulie. Für eine Beratung steht unser Beratungstelefon zur Verfügung. Ebenso haben wir in jedem Bundesland einen zuständigen Landesverband. Die Ansprechpartner vor Ort stehen ratsuchenden Eltern hilfreich zur Seite.

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