- S.T.E.P. 2012
- Profile von Menschen mit Legasthenie im Beruf
- Ankündigung Online-Umfrage der PH Weingarten
- Neues Projekt Vielfalt als Chance
- Legasthenie und Dyskalkulie: Stärken erkennen - Stärken fördern
- Ich hab' Legasthenie - na und?!
S.T.E.P. 2012
Wir freuen uns, Kids und Teens zwischen 13 und 17 Jahren zu unserem 6. Englisch-Camp S.T.E.P. einzuladen. Das Englisch Camp ist mittlerweile schon ein "Geheimtipp" unter Jugendlichen, da hier auf spielerischem Wege ohne zusätzlich in den Osterferien die Schulbank zu drücken, die Englischkenntnisse trainiert werden. Weitere Informationen zur Teilnahme und Anmeldung erhalten Sie hier.
14.12.2011
Profile von Menschen mit Legasthenie im Beruf
Im Rahmen unser vielen Projektaktivitäten möchten wir auch einen besonderen Fokus auf Erwachsene legen. Wie sieht es eigentlich aus, wenn die Schule und Ausbildung abgeschlossen sind und Menschen mit einer Legasthenie im Berufsleben stehen? Auch das soll ein Teil unserer Aufklärungsarbeit sein, um so Ideen und Anregungen zu gewinnen, was helfen kann und wie Unterstützung aussehen sollte. Wichtig ist auch der motivatorische Faktor, der von diesen Profilen für Betroffene ausgehen kann, denn schließlich haben die meisten ihren Weg gefunden!
Wir möchten daher alle bitten, uns mit einem Kurzprofil über sich zu berichten. Selbstverständlich ist das auch anonym möglich. Jedes Profil ist für uns ein wertvoller Beitrag für unsere Arbeit. Die eingesendeten Profile möchten wir gerne in unserer Mitgliederzeitschrift LeDy veröffentlichen.
Die Vorlage für die Rückmeldung finden Sie hier.
09.12.2011
Ankündigung Online-Umfrage der PH Weingarten
Online-Umfrage der PH Weingarten: Welche Kompetenzen benötigen Personen, die in ihrer Tätigkeit mit der Problematik der unzureichenden
Grundbildung bei Jugendlichen und Erwachsenen konfrontiert sind?
Zeitraum: 24. November bis 20. Dezember 2011
In Deutschland können 7,5 Mio. Menschen zwischen 18 und 64 Jahren nicht richtig lesen und schreiben (Quelle: Level-One Studie, 2011). Zudem sind immer mehr Schulabgänger(innen) nur bedingt ausbildungsfähig; auch ihnen fehlen z.T. Kompetenzen, die für eine selbstständige Orientierung in unserer Gesellschaft notwendig sind. Diese Kompetenzen, v.a. Lese-, Schreib- und Rechenkompetenz, Sozial- sowie Medienkompetenz, werden unter dem Begriff „Grundbildung“ zusammengefasst.
Die anonyme Umfrage richtet sich sowohl an die Personen, die mit Jugendlichen oder Erwachsenen mit unzureichender Grundbildung arbeiten, als auch an jene Personen, die ausschließlich die Thematik "unzureichende Grundbildung" zum Gegenstand ihrer Tätigkeit haben. Sie findet im Rahmen des Forschungsprojekts PROFESS statt und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
Ziel ist in Erfahrung zu bringen, welche Kompetenzen in verschiedenen Tätigkeitsfeldern benötigt werden, um Vermittlungs-, Unterstützungs- sowie Alphabetisierungs- oder Grundbildungsmaßnahmen erfolgreich durchführen zu können. Darüber hinaus soll der bundesweit einzige Master-Studiengang "Alphabetisierung und Grundbildung" in seiner inhaltlichen Gestaltung ggf. an die Bedarfe verschiedener Zielgruppen angepasst werden.
Sie können mit Ihrer Teilnahme helfen, die Bedeutung der Alphabetisierungs- und Grundbildungsarbeit in Schule und Erwachsenenbildung aufzuzeigen sowie die entsprechenden Berufsbilder zu schärfen. Wir möchten Sie daher herzlich um Ihre Mithilfe bitten.
Den Fragebogen finden Sie hier: http://ww3.unipark.de/uc/PROFESS_Weingarten
Bei Rückfragen zur Umfrage wenden Sie sich bitte an Frau Susanne Kley (Kontakt: kley@ph-weingarten.de). Sie wird Ihnen gerne behilflich sein.
Weitere Information zu dem Forschungsvorhaben unter: http://www.ph-weingarten.de/stag/forschung
Projektbeschreibung als Download
09.12.2011
Neues Projekt Vielfalt als Chance
Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) ist Initiator des Projektes „Vielfalt als Chance – Mehrwerte durch länderübergreifende Konzepte schaffen“, um die Potenziale der Menschen mit einer Legasthenie aktiv zu nutzen
Der Blick über die Landesgrenzen zeigt in vielen Ländern eine Anerkennung der Legasthenie als Teilleistungsstörung. Frühzeitige, individuelle Förderung und die Bereitstellung der notwendigen Hilfsmittel sind gelebte Praxis, die die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft unterstützen. Eine offene und akzeptierende Haltung gegenüber Menschen mit Legasthenie fördert dort bereits den schulischen wie beruflichen Erfolg. Gesellschaft und Unternehmen profitieren so von den spezifischen Begabungen und Problemlösefähigkeiten der Menschen mit einer Legasthenie.
„Immer wieder berichten uns Mitglieder, deren Kinder an einem Schüleraustausch teilgenommen haben oder im Ausland studieren, dass sie sich erstmals verstanden und gut aufgehoben gefühlt haben. Viele Eltern, die es sich leisten können, schicken ihre Kinder ins Ausland, um sie vor den unnötigen Barrieren in unserem Schul- und Ausbildungssystem zu schützen“, bedauert Christine Sczygiel, Bundesvorsitzende des BVL.
Im August hat der BVL das Projekt „Vielfalt als Chance – Mehrwerte durch länderübergreifende Konzepte schaffen“ gestartet. In Zusammenarbeit mit einem Netzwerk aus Multiplikatoren und Wissenschaftlern sollen praktische Ansatzpunkte und Hilfestellungen, die bereits in anderen Ländern erfolgreich im Einsatz sind, aufbereitet und für Deutschland nutzbar gemacht werden. Ziel des Projektes ist es, Rahmenbedingungen zu etablieren, die eine Chancengleichheit für Menschen mit einer Legasthenie schaffen.
„Den demografischen Wandel können wir nicht aufhalten, aber es liegt in unserer Hand, den Fachkräftemangel abzumildern, indem wir die Begabungen der Betroffenen fördern und wertschätzen und ihnen die notwendigen Hilfen an die Hand geben. Jeder in der Gesellschaft soll sich dafür verantwortlich fühlen“, fordert Christine Sczygiel.
Die Projektbeschreibung enthält weitere Informationen über das Projekt Vielfalt als Chance.
30.09.2011
17. BVL-Kongress vom 18.-20. März 2011 in Erfurt
Legasthenie und Dyskalkulie: Stärken erkennen - Stärken fördern
Unter dem Thema "Legasthenie und Dyskalkulie: Stärken erkennen - Stärken fördern" führt der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. vom 18.3.-20.03.2011 den 17. Fachkongress im CongressCenter in Erfurt durch. Der 17. Bundeskongress steht unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Ursula von der Leyen (Grußwort).
Ein umfangreiches Fort- und Weiterbildungsprogramm gibt eine aktuelle Übersicht zu Diagnostik, Förderung, Ursachen und rechtlichen Aspekten der Legasthenie und Dyskalkulie. Der Kongress bietet ein Forum für Betroffene und ihre Familien, Wissenschaftler, Therapeuten, Lehrer und Politiker zum gegenseitigen Kennen lernen und intensiven Austausch. - Symposien zu Schwerpunktthemen - Hauptvorträge zu praxisrelevanten Fragen - Vorträge für Eltern und Betroffene - Praxisorientierte Workshops - Internationales Symposium Die wissenschaftliche Leitung des Kongresses liegt in den Händen von Herrn Prof. Dr. Schulte-Körne, Universität München.
Auf der Kongress-Seite finden Sie folgende Informationen:
- Nationales Symposium Programm
- Workshop Programm
- Elternsymposium Programm
- Internationales Programm
- Rahmenprogramm
- Wissenschaftspreis
- Hotel
- Anreise
Das Programmheft gibt es hier als Download.
Sollen Sie Fragen zum Kongress haben, wenden Sie sich bitte an unsere Geschäftsstelle oder per Mail an: kongress@bvl-legasthenie.de
Wir freuen uns, Sie in Erfurt zu begrüßen.
Ihr BVL-Kongressteam
28.02.2011
Ich hab' Legasthenie - na und?!
Fünf Jugendliche, die von Legasthenie bzw. Dyskalkulie betroffen sind, werden episodisch in einzelnen Situationen vorgestellt, in denen sie ihren Hobbys nachgehen und sich glücklich fühlen. In einem bundesweiten Casting wurden die Laiendarsteller (zwischen 14 und 17 Jahren alt) ausgewählt. Ausschlaggebend war dabei - neben der Spielfreude - die Bereitschaft, zu ihrer Legasthenie oder Dyskalkulie zu stehen und sie durch den Film öffentlich zu machen. Es wurden bewusst die Stärken der betroffenen Jugendlichen in den Mittelpunkt gestellt, denn Menschen sollten nicht an ihren Schwächen fest gemacht werden. Dies ist auch die Botschaft des Trailers: Macht was aus euren Stärken!
Der knapp zweiminütige Trailer des Bundesverbandes Legasthenie und Dyskalkulie e.V wurde von der Produktionsfirma drehbewegung an zwei Drehtagen und fünf Locations rund um den Starnberger See und München realisiert.
Das 7-köpfige Produktions-Team (Produzent: Jan Heinemann, Regie: Tina Sczygiel, Kamera: Florian Langanke, Executive Producer: Nina Wiech) drehte mit der Spiegelreflexkamera Canon D5 und konnte mit dem speziellen Look die Intensität einzelner Momente besonders gut herausarbeiten.
Parallel zum Filmdreh entstanden kurze Interviews, in denen die Jugendlichen offen über ihren manchmal schwierigen Alltag, ihre Hoffnungen und Träume reden.
Mehr in der BVL Mediathek.
11.10.2010

